2. Ergänzung „Arbeitsschutz besser managen“

25 Jul

Das Handbuch „Arbeitsschutz besser managen“ und das Online Werk „Arbeitsschutz besser managen digital“ sind aktualisiert und um folgende Beiträge erweitert worden:

Lärm am Arbeitsplatz

Eine Kernforderung des Arbeitsschutzgesetzes sowie aller nachfolgenden Verordnungen
ist die Gefährdungsbeurteilung. Der Begriff beschreibt die systematische Ermittlung, Bewertung und Beurteilung relevanter Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit. Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, erforderliche Schutzmaßnahmen festzulegen, damit eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit
möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird.

Eine dieser relevanten Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit ist seit jeher der Lärm. Dieser Beitrag vermittelt grundlegende Informationen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich der Einwirkung von Lärm am Arbeitsplatz.

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Den Auditprozess effizient gestalten mit ISO 19011

Audits sind fester Bestandteil in der Praxis von Managementsystemen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Audits erfolgreich und effizient planen, vorbereiten und durchfhren können. Die Ausführungen orientieren sich an den Forderungen der Norm DIN EN ISO 19011:2011 (Kurzform ISO 19011) und geben Ihnen nützliche Tipps für die Gestaltung des Auditprozesses.

Hierbei unterstützen Sie zahlreiche direkt verwendbare Arbeitshilfen in Form von Mustertexten, Beispielen und Formularen, die Sie an die Erfordernisse Ihres Unternehmens anpassen können.

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Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) aus externer Sicht

Neben internationalen Normen für Managementsysteme wie „ISO 9001“ (Qualitätsmanagement), „ISO 14001“ (Umweltmanagement“) oder „ISO 50001“
(Energiemanagement) gibt es in Deutschland für Unternehmen im Bereich der Energieversorgung ein „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM).

Nach einem Vorfall, bei dem eigene Mitarbeiter, Dritte oder die Umwelt zu Schaden gekommen sind, kann gegen ein Unternehmen, bei dem sich der Vorfall ereignete
oder das den Vorfall auslöste, der Vorwurf eines Organisationsverschuldens erhoben
werden. Dieser Vorwurf richtet sich persönlich gegen Verantwortliche des Unternehmens
und kann strafrechtliche Folgen haben.

Zur Vorbeugung oder Entkräftung eines solchen Vorwurfs gilt es, eine „ordnungsgemäße“ oder „sichere Organisation“ nachweisen zu können. Für Unternehmen der Energieversorgung kann dies z. B. durch ein „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM) erfolgen. Dieser Beitrag stellt die die Bedeutung und die Inhalte eines TSM vor.

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