Förderung von Querschnittstechnologien

8 Jun

BAFA-Programm wird fortgeführt

Ab sofort ist wieder eine Antragsstellung im BAFA-Programm „Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien“ möglich. Die neue Richtlinie wurde am 10.05.2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Förderprogramm wird bis Ende 2019 fortgeführt.

Bislang waren nur Ersatzinvestitionen förderfähig, nun können auch Neuanschaffungen gefördert werden. Im Bereich „Einzelmaßnahme“ sind zwei Fördergegenstände hinzugekommen: zum einen Wärmerückgewinnungs- und Abwärmenutzungsmaßnahmen und zum anderen die Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteile. Dagegen werden Pumpen zur Versorgung von Gebäuden mit Heizwärme und Warmwasser sowie Investitionen zur Erneuerung von Beleuchtungssystemen nicht mehr gefördert. Eine Fördermöglichkeit für Investitionen in Beleuchtungsanlagen besteht jedoch seitens der KfW. Diese fördert mit ihrem KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren  Investitionen für energetische Sanierungen in gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden.

Im Bereich „Systemische Optimierung“ wurde die Förderschwelle herabgesetzt:
Bislang mussten mindestens zwei Querschnittstechnologien in einem technischen System erneuert werden; laut neuer Richtlinie muss nur noch mindestens eine Querschnittstechnologie erneuert oder neu angeschafft werden. Die Maßnahmen sind jedoch nur förderfähig, wenn eine Energieeinsparung von mindestens 25 % gegenüber dem IST-Zustand des jeweiligen technischen Systems erzielt und nachgewiesen wird. Neuanschaffungen werden nur gefördert, wenn diese hocheffizient sind. Dabei erfolgt der Effizienznachweis über die im Merkblatt zur Einzelmaßnahme festgelegten Mindesteffizienzkriterien.

Weitere Informationen unter:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/