Schnittstellen zwischen EMAS und DNK

29 Okt

In einem Webinar des DIHK am 14. Oktober 2019 wurden die wesentlichen Ergebnisse der Studie des UGA zu den Schnittstellen zwischen EMAS und dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex vorgestellt und deren Umsetzung im Unternehmen diskutiert. Die Aufzeichnung kann ab sofort im Netz abgerufen werden.

Die Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen definiert 17 politische Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene. Die unternehmerische Nachhaltigkeit ist Teil dieses Prozesses und gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht nur Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch Beteiligung von Stakeholdern, Einhaltung von Menschenrechten, Chancengleichheit oder das Herstellen von Transparenz in der Lieferkette.

Mit dem Umweltmanagementsystem nach EMAS und dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK stehen zwei Instrumente zur Verfügung, die Unternehmen und anderen Organisationen dabei helfen, die an sie gerichteten Anforderungen und die eigenen Ziele auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu erfüllen. Die Schnittstellen von EMAS und DNK hat der Umweltgutachterausschuss in einer Studie unter dem Titel „Eine Formel für nachhaltigen Erfolg?“ durch den VNU e.V. untersuchen lassen.

Die wichtigsten Fragen: Welche Kriterien von DNK und EMAS erfüllen zumindest teilweise die jeweiligen Anforderungen des anderen Instruments? Wo bestehen gemeinsame Strukturen, die den Einstieg in DNK oder EMAS erleichtern? Mit welchen Herausforderungen sollten Unternehmen rechnen?

Eine Aufzeichnung des Webinars ist ab sofort auf der Homepage des DIHK möglich.