Studien zeigen: KI-Tools sparen Zeit, verursachen aber oft aufwendige Nacharbeit

6 Feb.

Aktuelle Studien von Workday und Zapier zeigt, dass Unternehmen weltweit das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht vollständig ausschöpfen. Zwar sparen Mitarbeitende durch KI-Tools viel Zeit, jedoch geht eine Menge davon durch Nacharbeiten wieder verloren – etwa durch das Korrigieren von Fehlern oder das Überprüfen ungenauer Ergebnisse. Besonders betroffen sind jüngere Mitarbeitende, die am meisten Zeit mit der Überprüfung von KI-Outputs verbringen.

Die Studie „Beyond Productivity: Measuring the Real Value of AI“ von Workdax betont, dass Unternehmen, die in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren, die größten Erfolge mit KI erzielen. Entscheidend ist, die durch KI gewonnene Zeit strategisch zu nutzen – etwa für Schulungen, die Förderung von Kreativität und Entscheidungsfindung sowie die Anpassung von Rollen und Prozessen an die neuen Technologien.

Auch eine Umfrage von Zapier zeigt, dass über die Hälfte der Mitarbeitenden wöchentlich mehr als drei Stunden damit verbringen, fehlerhafte KI-Ergebnisse zu überarbeiten. Besonders datenintensive Aufgaben wie Analysen und Visualisierungen sind dabei die größten Zeitfresser. Trotz dieser Herausforderungen berichten die allermeisten der Befragten, dass KI ihre Produktivität insgesamt steigert.