Kraftwerksstrategie: geplanter Zubau von Erdgaskraftwerken deutlich überdimensioniert

5 Juni

Der Zubau neuer Erdgaskraftwerke in Deutschland, den die Bundesregierung in ihrer Kraftwerksstrategie (StromVKG) vorsieht, ist unter konsequenter Berücksichtigung alternativer Flexibilitätsoptionen deutlich überdimensioniert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace Deutschland: Flexible, klimafreundliche Optionen wie Strom- und Wärmespeicher, Energieeffizienz und flexible Biogaskraftwerke können Engpässe in der Energieversorgung kosteneffizient und zuverlässig ausgleichen – und dadurch den Bedarf an neuen Kraftwerken deutlich reduzieren, so die Autor*innen. weiterlesen

TÜV-Verband: Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung – Angriff auf die Patientensicherheit

5 Juni

Der TÜV-Verband hat vor einer Schwächung der Patientensicherheit durch die geplante Überarbeitung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) gewarnt. Unter anderem sollen zentrale Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie ungekündigte Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. weiterlesen

Klimawandel: Hitzeschutz am Arbeitsplatz gewinnt für Unternehmen an Bedeutung

4 Juni

04Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in der Arbeitswelt bemerkbar: Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse, höhere UV-Belastungen und eine schlechtere Luftqualität verändern die Bedingungen an Arbeitsplätzen. Besonders stark wirken sich Hitzeperioden in Branchen mit körperlich belastender Arbeit aus, bei Tätigkeiten im Freien und dort, wo die Beschäftigten schwere Schutzkleidung tragen müssen. Das ist unter anderem in der Bauwirtschaft, Logistik, Landwirtschaft, Gastronomie, bei Rettungsdiensten oder kommunale Dienstleistungen der Fall. Aber auch Beschäftigte in Büros, Produktionsstätten, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen werden durch lange Hitzeperioden belastet. weiterlesen

DIN: So wird digitale Souveränität wirksam

4 Juni

Digitale Souveränität entscheidet darüber, ob Europa digitale Technologien aktiv mitgestalten kann oder lediglich innerhalb von Regeln agiert, die andere festlegen. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind internationale Normen und Standards. In ihnen werden technische Anforderungen festgelegt, die später in Produkten, digitalen Infrastrukturen und Märkten wirksam werden. Wer diese Prozesse mitgestaltet, kann europäische Interessen frühzeitig einbringen. weiterlesen

Unternehmen in Deutschland setzen immer stärker auf die Green Economy

3 Juni

Jede dritte im Jahr 2025 in Deutschland ausgeschriebene Stelle hatte einen Bezug zur Green Economy – Tendenz steigend. Im Jahr 2019 war es noch jede fünfte Stelle. Bei Stellen in der Industrie ist der Anteil sogar noch höher: 44 Prozent der hier ausgeschriebenen Stellen gehören zur Green Economy, also zu Bereichen wie Kreislaufwirtschaft, Energiewende und Verkehrswende. Die aktuelle Analyse des Jobmonitors der BertelsmannStiftung von 70 Millionen Online-Stellenanzeigen aus den Jahren 2019 bis 2025 zeigt: Wer Industriebeschäftigung im Strukturwandel sichern will, sollte die Nachhaltigkeitstransformation stärken. weiterlesen

Datenschutz, NIS-2 und KI: Praxisimpulse für Ihr Managementsystem

3 Juni

Wie bleiben Datenschutzmanagement, Informationssicherheit und KI-Governance auch unter neuen regulatorischen Anforderungen wirksam? Die 8. TÜV Rheinland Datenschutzkonferenz der TÜV Rheinland Akademie gibt kompakte Antworten aus erster Hand – hybrid, praxisnah und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten. weiterlesen

BfDI veröffentlicht erste bundesweite Repräsentativbefragung zur Informationsfreiheit

1 Juni

Zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes (IFG) zeigt sich: Die Menschen erwarten einen transparenten Staat – und sehen genau hier erheblichen Handlungsbedarf. 96 Prozent der insgesamt 2 500 Befragten erwarten transparentes Behördenhandeln, 60 Prozent erleben Behörden aber häufig als intransparent. weiterlesen

BfDI übernimmt Datenschutzaufsicht nach dem Data Act

30 Mai

Mit dem Inkrafttreten des Datenverordnungs-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetzes (DADG) am 30.05.2026 erhält die BfDI eine neue gesetzliche Zuständigkeit: Sie überwacht die Anwendung des sogenannten „Data Act“ (Verordnung (EU) 2023/2854) gegenüber der Wirtschaft und öffentlichen Stellen des Bundes, soweit personenbezogene Daten betroffen sind. weiterlesen

Neue Publikation: Integrierter Ansatz unterstützt Unternehmen bei der praktischen Umsetzung von Sorgfaltspflichten

26 Mai

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, unterschiedliche gesetzliche Anforderungen im Bereich menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfalt wirksam und effizient umzusetzen. Eine neue Publikation des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte zeigt, wie ein integrierter Ansatz dabei unterstützt, die verschiedenen Rechtsnormen ganzheitlich zu betrachten. weiterlesen

KI-Spielzeug: The British Standards Institution fordert „Safety by Design“ und klare Standards

22 Mai

Eine Umfrage der British Standards Institution zeigt: KI-fähige Spielzeuge und Lernsysteme sind bereits im Kinderzimmer angekommen – obwohl viele Eltern Sicherheits-, Datenschutz- und Entwicklungsrisiken sehen. Die BSI fordert deshalb klare Standards, Kennzeichnungen und einen konsequenten „Safety by Design“-Ansatz. weiterlesen

Von ISO 9001 zu AQAP: NATO-Qualitätsanforderungen im Überblick.

13 Mai

Kostenfreies Webinar aus der Reihe „Im Fokus: Qualität“ am 24.06.2026 um 17.00 Uhr.
Die Verteidigungsbranche wächst und mit ihr der Bedarf an qualifizierten Lieferanten und Dienstleistern. Ob Fahrzeugtechnik, IT-Systeme, Instandhaltung oder Ausrüstung: Beschaffungsbehörden von NATO-Mitgliedsstaaten vergeben Aufträge zunehmend auch an Unternehmen aus der zivilen Industrie.
Für Unternehmen, die einen Einstieg in den Defence-Bereich anstreben, ergeben sich neben exportkontroll- und sicherheitsrechtlichen Vorgaben insbesondere hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagement sowie an dokumentierte Prozesse, Nachweisführung und Compliance. weiterlesen

DIN: Norm-Entwürfe zum AI Act jetzt kommentieren und KI-Management aktiv mitgestalten

7 Mai

Die europäische KI-Regulierung wird konkret: Über das DIN-Norm-Entwurfs-Portal können Fachleute aktuelle Norm-Entwürfe zum AI Act kostenfrei einsehen und kommentieren. Für Verantwortliche in Qualitätsmanagement, KI-Management, Informationssicherheit und Datenschutz ist das eine wichtige Gelegenheit, sich frühzeitig auf kommende Anforderungen vorzubereiten und die Normung aktiv mitzugestalten. weiterlesen

BfDI stellt 34. Tätigkeitsbericht vor: beraten, kontrollieren, Rechtsklarheit schaffen

6 Mai

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, stellte Anfang Mai ihren 34. Tätigkeitsbericht an die Präsidentin des Deutschen Bundestages Julia Klöckner übergeben. Der Bericht für das Jahr 2025 macht deutlich, vor welchen Aufgaben Datenschutzaufsicht steht: Sie muss Orientierung geben, wirksam kontrollieren und neue technologische Entwicklungen einordnen. weiterlesen

TÜV Weiterbildungsstudie: KI ist im Arbeitsalltag angekommen – die Qualifizierung hinkt hinterher

30 Apr.

Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst Alltag – aber die nötigen Kompetenzen fehlen oft noch. Die neue Weiterbildungsstudie des TÜV Verbands zeigt: KI-Nutzung wächst deutlich schneller als die Qualifizierung der Beschäftigten. Für Managementbeauftragte ist jetzt der ideale Zeitpunkt, Weiterbildung strategisch zu denken und KI-Kompetenzen gezielt in ihre Managementsysteme zu integrieren. weiterlesen

Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz: Orientierungshilfe zu Datenschutz bei KI-Projekten

28 Apr.

Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern gerade auch für die bayerische öffentliche Verwaltung zunehmend an Bedeutung. Für ihre Entwicklung und Nutzung sind nicht nur neue – technologiespezifische – Regulierungen wie beispielsweise die unionale KI-Verordnung zu beachten. Vielmehr muss KI auch die Vorgaben des schon geltenden Rechts erfüllen. Hier kommt insbesondere das Datenschutzrecht zum Tragen, wenn KI personenbezogene Daten verarbeiten soll. weiterlesen