BAuA veröffentlicht Tagungsband zur zweiten KI-Werkstatt

4 Mai

Unter dem Motto „Forschung – Praxis – Arbeitswelt“ stand bei der zweiten KI-Werkstatt in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) der Dialog zwischen Forschung und betrieblicher Praxis im Mittelpunkt. Nun hat die BAuA einen Tagungsband mit Vorträgen der Veranstaltung veröffentlicht.

Die im Tagungsband 2. KI-Werkstatt: Forschung – Praxis – Arbeitswelt veröffentlichten Beiträge spiegeln diese Zielsetzung wider. Sie zeigen, dass KI-Systeme Arbeitsprozesse erleichtern können, etwa durch die Unterstützung bei Routinetätigkeiten. Gleichzeitig können neue Belastungen entstehen, zum Beispiel durch steigende Anforderungen oder Unsicherheiten im Umgang mit neuen Technologien. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass Information und Qualifizierung eine zentrale Voraussetzung für Akzeptanz und einen verantwortungsvollen Umgang mit KI sind.

Darüber hinaus greifen die Beiträge organisatorische und gesellschaftliche Fragestellungen auf. Dazu zählen unter anderem Veränderungen in der Führungskultur, neue Anforderungen an Kompetenzen sowie Fragen des Datenschutzes und der beruflichen Selbstbestimmung. Zudem wird auf neue Belastungsformen wie „Technostress“ eingegangen, der durch den Umgang mit digitalen Technologien entstehen kann. Praxisbeispiele aus verschiedenen Anwendungsfeldern zeigen, dass der erfolgreiche Einsatz von KI nicht nur eine technische Herausforderung ist. Vielmehr erfordert er eine ganzheitliche Betrachtung, die auch soziale, ethische und rechtliche Aspekte einbezieht.

Mit der zweiten KI-Werkstatt hat die BAuA den interdisziplinären Dialog zur Gestaltung von Künstlicher Intelligenz erfolgreich fortgeführt. Veranstaltet wurde die KI-Werkstatt wieder gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, dem Lamarr-Institut und dem Research Center Trustworthy Data Science and Security.

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