Künstliche Intelligenz wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor im Arbeitsalltag – doch nicht alle profitieren gleichermaßen davon. Die Studie „Digital Gender Gap – Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass Frauen im erwerbsfähigen Alter KI im beruflichen Kontext deutlich seltener nutzen als Männer. Der Abstand liegt zunächst bei 16 Prozentpunkten und bleibt selbst dann noch bei 8 Prozentpunkten, wenn Unterschiede etwa bei Alter, Bildung, Einkommen, Beruf, Betrieb, Kompetenzen und Einstellungen berücksichtigt werden.
Besonders groß ist die Lücke dort, wo KI wirklich Wirkung entfaltet: bei der intensiven, regelmäßigen Nutzung. Genau hier entstehen Produktivitätsvorteile, Lerngewinne und neue Karrierechancen. Die Studie macht zugleich deutlich, dass der Gender AI Gap kein individuelles Technikproblem ist, sondern stark von betrieblichen Rahmenbedingungen, Weiterbildung und konkreten Einsatzmöglichkeiten abhängt. Wo Unternehmen KI aktiv einführen, digitale Lernräume schaffen und Qualifizierung fördern, wird die Lücke kleiner.
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