Ein Jahr ChatGPT: Gut ein Drittel nutzt die KI für Unterhaltung, Recherchen und Inspiration – viele misstrauen den Ergebnissen

28 Nov.

TÜV-Verband Studie: Mehrheit erwartet positive Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Privat- und Arbeitsleben. Hoher Bedarf für KI-Weiterbildungen bei Erwerbstätigen. Bundesbürger:innen fordern gesetzliche Vorgaben, um Risiken einzudämmen. Verhandlungen in Brüssel: Europäischen „AI Act“ jetzt zügig verabschieden. weiterlesen

IT-Wildwuchs und erhöhte Compliance-Kosten durch KI ?

27 Nov.

In Wirtschaft und Verwaltung herrscht seit ChatGPT in weiten Teilen Aktionismus beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). 43 Prozent der Unternehmen und Behörden besitzen bislang keine speziellen Regelwerke und Richtlinien, eine so genannte KI-Governance. Durch die unkontrollierte Nutzung droht ihnen ein Wildwuchs und damit ein unerwünschter Mehraufwand. Zudem steigen durch die Intransparenz und fehlende Regeln die künftigen Compliance-Kosten. Das geht aus der Studie Managementkompass Survey Good Company von Sopra Steria hervor. weiterlesen

FQS-Forschungsprojekt: Anforderungen und Erwartungen an Fehlermanagementsysteme

21 Nov.

Fehlerwissen systematisch nutzbar machen – das ist Ziel des Anfang 2023 gestarteten FQS-Forschungsprojektes MIQFEM (Mitarbeiterorientierte Qualitätsregelkreise in der Produktion zum smarten Fehlermanagement). Dazu entwickeln Wissenschaftler:innen des Fachgebiets Qualitätswissenschaft der TU Berlin ein smartes Fehlermanagementsystem. Es soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützen, Fehlerzusammenhänge effektiver und schneller zu erkennen, zukünftige Fehlerereignisse frühzeitig vorherzusagen und Mitarbeitende dialogbasiert durch den Problemlösungsprozess zu führen. weiterlesen

Deloitte CFO Survey: generative KI wird Zukunftstechnologie

20 Nov.

Andauernde Risiken wie der Fachkräftemangel und steigende Lohnkosten, kombiniert mit der nachlassenden Nachfrage in internationalen Exportmärkten, lassen die Unternehmen vorsichtiger werden – das zeigt der 24. Deloitte CFO Survey. Um den Herausforderungen zu begegnen, wollen die Unternehmen die Effizienz an ihren Standorten in Deutschland steigern und verstärkt in Digitalisierung und Automatisierung investieren. Generative KI soll zu einem wichtigen Tool in der Unternehmensstrategie werden. Zusätzlich wird Outsourcing vermehrt in Betracht gezogen, um Expertenwissen extern einzukaufen. weiterlesen

Gesünder am Bildschirm: Neue Zertifizierung „Eye Comfort“ von TÜV Rheinland

16 Nov.

TÜV Rheinland hat eine neue „Eye Comfort“-Sternzertifizierung für die Prüfung von Displays auf den Markt gebracht. Für die Zertifizierung prüfen und klassifizieren die Fachleute von TÜV Rheinland Displays hinsichtlich Augenkomfort innerhalb eines 5-Sterne-Systems. Gerade für Menschen, die viel Zeit am Bildschirm verbringen und gleichzeitig Wert auf gesundheitsbewusstes Leben legen, bietet dieses System eine transparente Hilfestellung bei der Bildschirmauswahl. Dell Technologies wird als erstes Unternehmen im November zwei Dell UltraSharp-Displays mit „Eye Comfort“-Zertifizierung mit 4- und 5-Sterne-Bewertung auf den Markt bringen.

Transparentes Punktesystem: 15 Prüfkategorien

Das vom TÜV Rheinland entwickelte Klassifizierungssystem bietet Verbrauchern volle Transparenz über Prüfkriterien und Ergebnisse, zusammengefasst in einer intuitiv verständlichen 5-Sterne-Skala. Bildschirme, die den „Eye Comfort“-Zertifizierungsprozess durchlaufen, werden in drei technischen Dimensionen (Bildqualität, Umgebungslichtmanagement, Augenschutztechnologie) und 15 verschiedenen Prüfkategorien untersucht, die sich nachweislich auf die Augenverträglichkeit auswirken. „Merkmale wie eine gute Bildqualität, eine hohe Bildwiederholfrequenz und ein gutes Umgebungslichtmanagement, wie zum Beispiel eine intelligente Helligkeits- und CCT-Anpassung an das Umgebungslicht, tragen dazu bei, die visuelle Ermüdung zu reduzieren“, erklärt Stanley Liu, Experte für Display-Zertifizierung bei TÜV Rheinland. „Je höher beispielsweise die Bildwiederholfrequenz, desto flüssiger ist das Bild und desto höher ist der Sehkomfort und das entsprechende Star-Rating.“ Dabei zu beachten: Nur, wenn ein Bildschirm in sämtlichen 15 Kategorien eine 5-Sterne-Bewertung erreicht, entspricht auch das Gesamtergebnis einer 5-Sternebewertung. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Prüfkategorien können Verbraucher über die Zertifikats-Datenbank Certipedia von TÜV Rheinland abrufen. Ein entsprechender QR-Code beziehungsweise die ID-Kennung des Prüfsiegels ist auf der Verpackung entsprechend zertifizierter Produkte abgedruckt.

5 Sterne: Welche Eigenschaften haben Bildschirme mit Bestnoten?

Ein mit 5 Sternen „Eye Comfort“ zertifizierter Monitor hat zum Beispiel eine sehr hohe Bildwiederholfrequenz (≥ 120 Hz) und eine sehr hohe Farbgenauigkeit. Außerdem verfügt er über Hardware zur Reduzierung von blauem Licht und Flimmern sowie über eine Helligkeits- und Farbtemperaturregelung für die Umgebungsbeleuchtung. Diese Merkmale verbessern den Gesundheitsschutz und verringern die visuelle Ermüdung.

Gesundheitliche Relevanz und Ermittlung der Prüfkriterien der „Eye Comfort“-Zertifizierung

Die rasanten Fortschritte in der Displaytechnologie haben in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Weiterentwicklung der Displayqualität in Bezug auf Pixeldichte, Farbgenauigkeit, Konsistenz, Farbraumabdeckung und Bildwiederholfrequenz geführt. Um mit diesen Fortschritten in der IT-Produkte-Entwicklung Schritt zu halten, hat TÜV Rheinland bestehende Zertifizierungen grundlegend überarbeitet. Die neue Generation der Augenschutzzertifizierung beschränkt sich nicht mehr auf die alten Kennzeichnungen für niedriges blaues Licht oder Flimmerfreiheit. Stattdessen handelt es sich um einen völlig neu ausgearbeiteten Prüfstandard, der ein breiteres Spektrum an Sicherheitsindikatoren abdeckt, wie zum Beispiel die Anpassung und Regulierung der Umgebungshelligkeit und der Farbtemperatur sowie die Gleichmäßigkeit der Helligkeit. Ein von TÜV Rheinland „Eye-Comfort“-zertifiziertes Endgerät gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern die Sicherheit, dass es den Standards der Augenschutztechnologie zum Zeitpunkt der Zertifizierung entspricht.

Das Augenkomfort-Klassifizierungssystem für Bildschirme von TÜV Rheinland basiert auf dem Bericht über die Ergonomie von Bildschirmen mit hoher Bildwiederholrate, den das China National Institute of Standardization und das LHFE (National Key Laboratory of Human Factors and Ergonomics) im Jahr 2023 veröffentlicht haben, sowie auf den eigenen technischen Standards von TÜV Rheinland.

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EY: CEOs stolpern noch bei der Umsetzung von KI

9 Nov.

CEOs weltweit erkennen zwar das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI), stoßen laut der neuesten „CEO Outlook Pulse“-Umfrage des Beratungsunternehmens EY jedoch bei der Umsetzung auf erhebliche Herausforderungen. Während 70 Prozent die Notwendigkeit sehen, schnell auf KI zu reagieren, um Wettbewerbern keinen strategischen Vorteil zu verschaffen, berichten fast zwei Drittel (68 Prozent) von bremsenden Unsicherheiten bei der Umsetzung in dem Bereich. weiterlesen

Bitkom-Leitfaden zur Einführung von Augmented und Virtual Reality

6 Nov.

Zwei Drittel (67 Prozent) der Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland glauben, dass Augmented und Virtual Reality eine große Bedeutung für die Wirtschaft haben, aber nur rund jedes vierte (24 Prozent) nutzt die Technologie bereits. Ein Grund dafür ist fehlendes Know-how in den Unternehmen. Ein neuer Bitkom-Leitfaden will das ändern. weiterlesen

Normen helfen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung

2 Nov.

Das DIN hat in Zusammenarbeit mit der Association française de normalisation (AFNOR) als offizielle französische Stelle für die Normung eine Normungslandkarte (Mapping) erstellt. Dieses Dokument stellt vorhandene CEN- und ISO-Normen vor, die zur Erfüllung der Berichtsanforderungen aus den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) beitragen können. Diese müssen eingehalten werden, um die Forderungen der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) zu erfüllen. weiterlesen

Kommission begrüßt Einigung der Staats- und Regierungschefs der G7 über Leitprinzipien und einen Verhaltenskodex für künstliche Intelligenz

31 Okt.

Die Kommission begrüßt die Einigung der Staats- und Regierungschefs der G7 vom 30. Oktober 2023 über internationale Leitprinzipien für künstliche Intelligenz (KI) und einen freiwilligen Verhaltenskodex für KI-Entwickler im Rahmen des Hiroshima-KI-Prozesses. weiterlesen

FQS-Forschungsvorhaben: QS in der additiven Fertigung von Metallteilen

31 Okt.

Die Forschungsgemeinschaft Qualität e.V.  (FQS) sucht Partner für das internationale Forschungsprojekt AQuaPro, das zum Ziel hat, die entlang der additiven Fertigungskette von Metallteilen gewonnenen Daten in verwertbare Qualitätsinformationen umzuwandeln. Im Rahmen des Projektes werden dafür drei Strategien zur Qualitätsüberwachung untersucht, die dazu beitragen sollen, die aktuellen technologischen Herausforderungen der additiven Fertigung sicherheitskritischer und hochzuverlässiger Metallteile zu bewältigen. weiterlesen

ISO-9001-Revision soll Ende 2025 abgeschlossen sein

30 Okt.

Im Dezember 2025 wird voraussichtlich die revidierte Fassung der Qualitätsmanagementsystemnorm ISO 9001 erscheinen, wie aus einer Mitteilung auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) hervorgeht. Beschlossen wurde dies auf dem Jahresmeetings des für Qualitätsmanagement zuständigen Technical Committee 176 der ISO. Die mit dieser Überarbeitung beauftragte Arbeitsgruppe soll danach im Dezember 2023 erstmals zusammenfinden. weiterlesen

Accenture Trend-Reports identifiziert fünf globale Makrotrends

25 Okt.

Die Hälfte der Menschen weltweit passt ihre Lebensziele an und räumt dabei Jobsicherheit und Ruhestand mehr Priorität ein als Heirat oder Hochschulabschluss. Weitere 48 Prozent der Befragten geben im Rahmen der Life Trends 2024 an, dass sie nicht länger als zwölf Monate vorausplanen, wenn sie überhaupt Pläne machen. In einer Zeit, in der Menschen Lebensentwürfe hinterfragen und sich neu sortieren, entsteht eine Atmosphäre der Unsicherheit und Fragilität auch für Unternehmen. In der 17. Ausgabe der Life Trends hat Accenture Song fünf Makrotrends identifiziert, mit deren Hilfe Unternehmen für ihre Konsument:innen relevant bleiben und wachsen können. weiterlesen

Fehlzeiten-Report: Arbeitsbezogene Beschwerden und psychische Erkrankungen

23 Okt.

Auf anhaltend hohe arbeitsbezogene Beschwerden der Beschäftigten und stetig steigende Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) anlässlich des Erscheinens des Fehlzeiten-Reports 2023 hingewiesen. Der Report beleuchtet die Auswirkungen der aktuellen Krisen auf Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten. Er zeigt unter anderem, dass Betriebe und Organisationen, die von ihren Mitarbeitenden als zukunftsfähig eingeschätzt werden, im Schnitt weniger berufliche Fehlzeiten und gesündere Beschäftigte haben. weiterlesen

LkSG-Studie: Unternehmen beklagen Kraftakt

23 Okt.

Die Kritik der betroffenen Unternehmen am deutschen Lieferkettengesetz ist nicht zu überhören. Viele sehen in den strengen gesetzlichen Verpflichtungen in Deutschland einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der europäischen Konkurrenz. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft Ansbach und die EQS Group sind in einer Studie der Frage nachgegangen, wie der Status Quo der Umsetzung ist. weiterlesen

Zu wenig Weiterbildung – insbesondere für ältere Beschäftigte

20 Okt.

In deutschen Unternehmen besteht eine beträchtliche Kluft zwischen Nachfrage und Angebot für Fortbildungen. Das zeigt der aktuelle Pulse Survey des Randstad Arbeitsbarometers (Q3/2023), in dem mehr als 1.500 Beschäftigte aus Deutschland befragt wurden. Besonders die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) ist hiervon betroffen. Das Potenzial von älteren Arbeitnehmenden wird von den Unternehmen häufig unterschätzt. weiterlesen

Schlechte Verwaltungsqualität bremst Wachstum von Unternehmen

18 Okt.

Nicht in erster Linie die Zahl der Vorschriften und Regulierungen, sondern vor allem auch die Qualität der öffentlichen Verwaltung, die diese Vorschriften vor Ort umsetzt, entscheiden über Wachstumspotenziale von Unternehmen. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die DIW-Ökonom:innen Alexander S. Kritikos und Sara Amoroso sind der Frage nachgegangen, in welcher Form Bürokratie die Wachstumspotenziale von Unternehmen hemmt. weiterlesen