BAuA: Wenn Zeit- und Leistungsdruck zu Überforderung führt

18 Aug.

Viele Beschäftigte erleben im Arbeitsalltag Zeit- und Leistungsdruck. Wer unter Druck arbeitet, reagiert oft mit Überstunden, schnellem Arbeiten oder dem Durcharbeiten von Pausen – Verhaltensweisen, die zu negativer Beanspruchung führen können. Die Broschüre „Zeit- und Leistungsdruck. Gestaltungsansätze für Betriebe“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt in kompakter Form Möglichkeiten und Herangehensweisen vor, um zu hohen Zeit- und Leistungsdruck zu vermeiden, abzubauen und einen guten Umgang zu gestalten.

Zentral ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme: Wo entsteht Druck? Wie reagieren Beschäftigte darauf? Welche betrieblichen Rahmenbedingungen spielen eine Rolle? Die vorgestellten Gestaltungsmaßnahmen lassen sich auf die individuelle betriebliche Situation übertragen. Um Maßnahmen zu identifizieren, ist es in jedem Fall sinnvoll, die Beschäftigten mit einzubeziehen. Die Broschüre stellt fünf Handlungsfelder zum Abbau von Zeit- und Leistungsdruck sowie zur Förderung eines guten Umgangs vor.

Auf dieser Basis können passende Maßnahmen entwickelt und gemeinsam umgesetzt werden, etwa durch eine bessere Organisation interner Abläufe, klare Zielsetzungen oder angepasste Anforderungen an die Arbeitsqualität. Denn nur in einem gemeinsamen Prozess lassen sich langfristig tragfähige Lösungen entwickeln. Die Broschüre bietet hierfür eine praxisnahe Grundlage, um erste Schritte zu gehen und den Belastungsfaktor Zeit- und Leistungsdruck aktiv zu gestalten. Angesprochen werden alle, die sich im Betrieb mit der Arbeitsgestaltung bei Zeit- und Leistungsdruck auseinandersetzen (wollen).

Die baua: Praxis „Zeit- und Leistungsdruck. Gestaltungsansätze für Betriebe“ kann von der Internetseite heruntergeladen werden.

Quelle

BAuA veröffentlicht Bericht zu Auswirkungen von Cyberangriffen auf den Arbeitsschutz

18 Aug.

Die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verändern die Arbeitswelt. Mit diesen Entwicklungen steigt auch das Risiko und die Anfälligkeit für Cyberangriffe. Der Bericht „Welche Auswirkungen haben Cyberangriffe auf den Arbeitsschutz“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Cyberangriffe können nicht nur IT-Systeme gefährden, sondern auch Gefährdungen für Beschäftigte verursachen. Der Bericht gibt erste Impulse, wie Arbeitsschutz und IT-Sicherheit zusammengedacht werden sollten und wo Handlungsbedarfe bestehen. weiterlesen

Neue Leitplanken für KI im Finanzwesen

11 Aug.

Die neue DIN SPEC 91512 zeigt, wie sich Fairness bei KI-Entscheidungen im Finanzbereich bewerten lässt. Künstliche Intelligenz (KI) kommt im Finanzwesen zunehmend zum Einsatz: Sie unterstützt bei der Analyse von Transaktionen, bei der Kreditvergabe oder bei der Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Doch wenn KI-Systeme falsche oder voreingenommene Entscheidungen treffen, kann das gravierende Folgen für einzelne Personen oder ganze Gruppen haben. weiterlesen

TÜV-Verband: Mehrheit der Unternehmen setzt auf europäische Rechenzentren

31 Juli

Der TÜV-Verband hat in einer aktuellen Umfrage die Nutzung von Rechenzentren in Unternehmen untersucht. Dabei zeigt sich ein deutliches Bild: 60 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland setzen bei der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten ausschließlich auf Rechenzentren in Europa. Weitere 30 Prozent nutzen eine Kombination aus europäischen und außereuropäischen Rechenzentren. weiterlesen

Defizite bei der Cybersicherheit von Aufzügen – TÜV-Verband mahnt Verbesserungen an

31 Juli

Die Digitalisierung macht auch vor Aufzügen nicht halt: Moderne Anlagen sind zunehmend mit IT- und Kommunikationssystemen ausgestattet, was sie anfällig für Cyberangriffe macht. Der TÜV-Verband hat in seiner aktuellen Analyse gravierende Defizite bei der Cybersicherheit von Aufzügen aufgedeckt. Laut Mitteilung des Verbands bestehen bei rund 90 Prozent der Aufzugsanlagen erhebliche Schutzlücken, die Angreifern potenziell Zugang zu sensiblen Daten oder zur Steuerung der Systeme ermöglichen. weiterlesen

EU stärkt Transparenz bei KI-Entwicklung: Neue Vorlage für Trainingsdaten veröffentlicht

28 Juli

Die EU-Kommission hat eine Vorlage vorgestellt, die von Anbietern genereller KI-Modelle (General Purpose AI) verlangt, detailliert offenzulegen, welche Daten zur Modellentwicklung genutzt wurden. Ziel ist es, Transparenz und Nachverfolgbarkeit zu verbessern und so Risiken wie Verzerrungen oder Datenschutzverletzungen zu verringern. weiterlesen

Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz: Ein Muss für nachhaltigen Unternehmenserfolg

11 Juli

In einer Zeit, in der die Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeitende immer weiter steigen, rückt die mentale Gesundheit am Arbeitsplatz stärker in den Fokus. Hybrides Arbeiten, Digitalisierung und steigender Leistungsdruck stellen viele Mitarbeitende vor Herausforderungen, die langfristig nicht nur ihre persönliche Gesundheit, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen können. Die Förderung mentaler Gesundheit ist daher nicht länger ein optionales „Nice-to-have“, sondern ein strategischer Faktor für Erfolg und Resilienz. weiterlesen

ISO/IEC 42006:2025 erschienen – Standard für Zertifizierer, die Managementsysteme für künstliche Intelligenz gemäß ISO/IEC 42001 prüfen

9 Juli

Mit der schnellen Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (KI) steigen auch die Anforderungen an Sicherheit, Ethik und Governance in diesem Bereich. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, hat die Internationale Organisation für Normung (ISO) im Juli die neue Norm ISO/IEC 42006:2025 veröffentlicht. Sie definiert Anforderungen für Stellen, die Managementsysteme für künstliche Intelligenz gemäß ISO/IEC 42001 prüfen und zertifizieren. weiterlesen

NIS-2: Meldewege für IT-Sicherheitsvorfälle und Datenpannen vereinheitlichen

4 Juli

Die Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder sprechen sich für eine deutliche Entlastung der Verantwortlichen bei der Erfüllung der Meldepflichten der neuen NIS-2-Richtlinie in Deutschland aus. Betreibern kritischer Infrastrukturen soll es ermöglicht werden, mit demselben Prozess sowohl Meldungen nach der neuen NIS-2-Richtlinie als auch nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzureichen. weiterlesen

Künstliche Intelligenz: Schlüssel zur Effizienz und Sicherheit in der Qualitätsinfrastruktur

20 Juni

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten, um die Qualitätssicherung und Sicherheitsprüfungen in Industrie und Wirtschaft effizienter und sicherer zu gestalten. In seinem aktuellen Positionspapier zeigt der TÜV-Verband die Potenziale der KI auf und erläutert, wie diese Technologien die Qualitätsinfrastruktur nachhaltig verändern können.

Durch KI können Prüf- und Inspektionsprozesse präziser und schneller durchgeführt werden. Beispielsweise ermöglichen Machine-Learning-Algorithmen die Echtzeitanalyse komplexer Daten, wodurch Risiken frühzeitig erkannt und Fehler verhindert werden können. Zudem kann KI bei der Optimierung von Prozessen unterstützen, etwa durch die Verbesserung von Wartungsintervallen oder die Vorhersage von möglichen Ausfällen.

Damit diese Technologien jedoch verantwortungsvoll und sicher eingesetzt werden, fordert der TÜV-Verband klare regulatorische Rahmenbedingungen. Insbesondere die Zertifizierung und Überprüfung von KI-Systemen soll sicherstellen, dass deren Einsatz risikofrei und vertrauenswürdig erfolgt. Der TÜV-Verband setzt sich dafür ein, dass KI-Systeme nachweislich den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.

Das Positionspapier des TÜV Verbands finden Sie hier:
Zukunftsorientierte Qualitätsinfrastruktur: KI als Schlüssel für Effizienz und Sicherheit

Für Managementsystembeauftragte bietet die Integration von KI in Qualitätssicherung und Managementsysteme große Chancen. Unternehmen können von optimierten Prozessen, niedrigeren Kosten und einer erhöhten Kundenzufriedenheit profitieren. Gleichzeitig ergeben sich aber auch neue Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Datenqualität und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

Welche Chancen und Anwendungsvarianten sich durch KI im Auditprozess ergeben, zeigt Ihnen auch unser neuer Beitrag „Künstliche Intelligenz in der Auditierung“ im Digitalwerk Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen.

ISO 37003:2025 – Leitfaden zur Bekämpfung von Betrug: Ein Meilenstein für effektives Fraud-Management

13 Juni

Die neue ISO 37003:2025 stellt einen praxisorientierten Leitfaden für die Entwicklung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines Fraud-Control-Management-Systems (FCMS) dar. Sie ist branchenübergreifend für Organisationen jeder Größe anwendbar – ob in Wirtschaft, öffentlichem Sektor oder Non-Profit-Bereich – und begleitet diese beim Umgang mit internen und externen Betrugsrisiken. weiterlesen

TÜV Cybersecurity Studie veröffentlicht: IT-Sicherheitsvorfälle in 15 Prozent der Unternehmen.

12 Juni

Die neue TÜV Cybersecurity Studie 2025 zeigt alarmierende Entwicklungen in der Cybersicherheitslage der deutschen Wirtschaft. 15 Prozent der Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden verzeichneten in den letzten zwölf Monaten erfolgreiche Cyberangriffe, die eine aktive Reaktion erforderten. Dies entspricht einer Steigerung um 4 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Studie vor zwei Jahren. Besonders besorgniserregend: Viele Unternehmen unterschätzen weiterhin das Risiko, trotz zunehmender Bedrohungen durch modernste Angriffsmethoden wie Künstliche Intelligenz (KI). weiterlesen

EUROPOL: „Steal, Deal, Repeat“ – Neue Entwicklungen im Cybercrime

12 Juni

Datendiebstahl und der Missbrauch sensibler Informationen nehmen in alarmierendem Ausmaß zu. Europol hat in einem aktuellen Bericht die erschreckenden Entwicklungen im Bereich Cyberkriminalität dokumentiert. Unter dem Namen „Steal, Deal, Repeat“ beschreibt Europol, wie Cyberkriminelle zunehmend raffinierte Methoden entwickeln, um persönliche und geschäftsrelevante Daten zu stehlen, weiterzuverkaufen und wiederholt zu missbrauchen. weiterlesen

KI-Kompetenz: Wichtige Fragen und Antworten auf der Website der Europäischen Kommission

10 Juni

Managementsystembeauftragte stehen zunehmend vor der Herausforderung, den Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) auf ihre Organisationen zu bewerten und Risiken wie Chancen zu managen. Die Europäische Union bietet auf ihrer offiziellen Website eine kompakte Übersicht zu Fragen der KI-Kompetenz (AI Literacy), die speziell Entscheidungsträgern Orientierung bieten soll. weiterlesen

bitkom: Deutsche Büros nehmen Abschied von Papier und Aktenordner

10 Juni

Cloud statt Aktenablage, PDF statt Ausdruck, Messenger statt Brief oder Fax: Wo digital gearbeitet wird, braucht es weniger Papier. So auch bei knapp drei Vierteln der deutschen Unternehmen (72 Prozent): 3 von 10 nutzen heute deutlich weniger Papier als noch vor fünf Jahren (32 Prozent), 4 von 10 nutzen immerhin etwas weniger (40 Prozent). weiterlesen

BKA: Bundeslagebild Cybercrime 2024

10 Juni

Die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität ist in Deutschland anhaltend hoch. Ein Indikator dafür ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die 131.391 in Deutschland verübte Cybercrime-Fälle für das Jahr 2024 ausweist. Bei weiteren 201.877 Straftaten handelt es sich um sog. Auslandstaten, die vom Ausland oder einem unbekannten Ort aus verübt wurden. Dies geht aus dem Bundeslagebild Cybercrime 2024 hervor. weiterlesen